Neuigkeiten

18.06.2011

Steuerbonus auf Handwerkerrechnungen

Die Reparatur, die Wartung oder der Austausch von Heizungsanlagen, Gas- und Wasserinstallationen, die Modernisierung des Badezimmers oder Arbeiten an Dach und Fassade: Handwerkerleistungen können mit bis zu 1.200 € jährlich steuerlich geltend gemacht werden.

Voraussetzung dafür ist, dass

  • die handwerklichen Tätigkeiten in einem bestehenden Gebäude erbracht wurden (Neubaumaßnahmen werden nicht begünstigt),
  • die Dienstleistung im Haushalt des Auftraggebers erfolgt

Für den Nachweis der entstandenen Kosten muss der Auftraggeber die Aufwendungen durch eine Rechnung des Handwerkers nachweisen. Materialkosten sind nicht begünstigt.

18.06.2011

Energie und Geld sparen durch richtiges Heizen

Heizenergie ist teuer, einmal, weil sie etwa ein Drittel des zum Leben notwendigen Energieverbrauchs ausmacht, und zum anderen wegen der hohen Preise der Energieträger Heizöl und Erdgas.

Durch richtiges Heizen lassen sich diese Energiekosten reduzieren. Das bedeutet, möglichst wenig Heizenergie aufwenden, aber dennoch ein gutes Raumklima zu erzeugen. Neben den Einsparungen kommt noch ein positiver ökologischer Effekt hinzu.

Heizung richtig einstellen

Mit modernen Thermostatventilen kann man die Temperatur regeln. Stellung „3“ bedeutet etwa 20 bis 22 °C. Mit einfachen Thermometern kann man die Genauigkeit der Ventile überprüfen.

Nicht alle Räume werden gleich genutzt, damit ist auch die optimale Temperatur jeweils unterschiedlich. Geschlafen wird am besten bei etwa 15 bis18 °C. Wohnzimmer benötigen etwa 20 °C, Arbeitsplätze etwa 22 °C. Im Bad sollte eine Temperatur von ca. 24 °C herrschen. In der Küche reichen etwa 17 bis18 °C.

Das Absenken aller Raumtemperaturen in einem Haus oder in einer Wohnung um 1 °C senkt die Heizkosten um ca. 5 %. Dies sollte allerdings nicht auf Kosten der Gesundheit gehen: Ist der Raum zu kalt, besteht die Gefahr von Krankheiten und von Schimmelbildung. Feuchte Luft kondensiert an kalten Mauerbereichen: Ein ideale Nährboden für Schimmelpilze.

Heizungsventile und Heizkörper sollten immer frei bleiben, ansonsten funktioniert die Temperaturregelung nicht oder Wärme geht ungenutzt verloren.

Richtig lüften

Ohne Wohnraumlüftung muss manuell gelüftet werden. Richtig lüften bedeutet, möglichst wenig Energie beim notwendigen Austausch der Raumluft zu verlieren. Niemals die Fenster dauerhaft kippen, sonst wird permanent Wärmeenergie ins Freie verpufft.

Die optimale Art zu lüften ist das Stoßlüften, bei dem in kurzer Zeit große Mengen feuchter, verbrauchter Luft gegen kalte, trockene Luft ausgetauscht werden, die sich schnell wieder erwärmt.

Weitere Maßnahmen gegen Wärmeverlust:

  • Fenster und Türen abdichten
  • Rolläden schließen – damit lassen sich bis zu 10 % Heizenergie einsparen
  • Temperaturen nachts und bei Abwesenheit absenken – Haus oder Wohnung dabei nicht auskühlen lassen, sonst wird zum Durchheizen wieder sehr viel Energie verbraucht